Unsere Schönecker Orgel wurde von dem Orgelbaumeister Gotthilf Bärmig aus Werdau (Sachsen) in den Jahren 1858/1859 erbaut.

Bärmigs Orgeln wurden von seinen Zeitgenossen sehr gerühmt und werden auch heute noch von den Organisten als äußerst wertvoll und erhaltenswert geschätzt. Unsere Orgel stellt aus dem umfangreichen Schaffen Bermigs das zweitegrößte Instrument dar. Sie gehört zu den wichtigsten Instrumenten des mittleren 19. Jahrunderts in der Region.

Die Orgel hat 36 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal und besitzt ca. 2500 Pfeifen.

Anfang der 60er Jahre wurde versucht, den Klang der Orgel dem damaligen Zeitgeschmack anzupassen. Dabei wurden u.a. 12 Register ausgetauscht, was nach heutiger Erkenntnis als grober Eingriff in das Klangbild Bärmigs gilt. Verheerend für das Instrument hatte sich der heiße und trockene Sommer 2003 ausgewirkt.

Seit 2004 laufen große Reparaturmaßnahmen, deren erste Phase zu Ostern 2008 abgeschlossen wurde. Nun streben wir die Rückführung in den ursrpünglichen Zustand nach Gotthilf Bärmig an. Bei all diesen Reparaturarbeiten hat sich die Firma Vogtländischer Orgelbau aus Limbach verdient gemacht.